Deutsche Literatur Klassiker haben Weltruf
Deutsche Literatur Klassiker sind in der ganzen Welt bekannt. Es ist keine Übertreibung, wenn festgestellt wird, dass Dichter wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und viele andere weit über Deutschlands Grenzen bekannt sind.
Deutsche Literatur und ihre Klassiker haben eine lange, aber nicht unwichtige Vorgeschichte
Bereits im Mittelalter wurde die deutsche Literatur urkundlich erwähnt, und hier handelte es sich vorwiegend um christliche Literatur und Legenden. Später folgten geschichtliche Werke, wie zum Beispiel die Kaiserchronik, und Martin Luther leitete mit seiner Bibelübersetzung im 16. Jahrhundert eine neue Epoche ein. Ihm verdanken wir auch die heutige deutsche Sprache.
In dieser Zeit entstanden die Volksbücher und auch die Schwänke von Till Eulenspiegel
Die Barockzeit brachte dann in der deutschen Literatur die Lyrik ins Spiel, und auf den Wanderbühnen wurden Schäferromane und Staatsromane gespielt. Ein bekannter Klassiker aus dieser Zeit war Jakob Christoffel von Grimmelshausen mit dem Werk „Simplicissimus“. In der Zeit der Aufklärung bis 1780 wirkten die Philosophen Leibnitz und der bedeutendste Klassiker dieser Zeit war sicher Christian Fürchtegott Gellert, welchen besonders seine Fabeln bekannt machten. Auch Klopstock wurde in dieser Zeit mit seinem „Der Messias“ bekannt. Von sehr großer Bedeutung ist das in dieser Epoche entstandene Werk „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing – ein Klassiker der deutschen Literatur. Dann kam die Sturm- und Drangzeit und mit ihr Johann Wolfgang von Goethes „Die Leiden des jungen Werder“ und Friedrich Schillers Drama „Die Räuber“. Es begann die große Zeit von Goethe und Schiller, welche die deutsche Klassik begründeten. „Iphigenie auf Tauris“ von Goethe und Friedrich Schillers Balladen, wie „Die Bürgschaft“ und auch seine Werke „Wallenstein“ und „Wilhelm Tell“ wurden in dieser Zeit geschrieben.
Friedrich Hölderlin und Heinrich von Kleist wirkten auch in dieser Zeit
Heinrich von Fallersleben schrieb das Lied der Deutschen, daraus wurde die deutsche Nationalhymne. Auch in den Jahren zwischen 1800 und 1835 hatte die deutsche Literatur ihre Klassiker. Aus dieser Zeit der Romantik sind zum Beispiel Friedrich Schlegel und Clemens Brentano bekannt. Deutsche Volkslieder wurden in „Des Knaben Wunderhorn“ als Sammlung herausgegeben. Keinesfalls dürfen die Gebrüder Grimm mit ihrer Sammlung von Volksmärchen vergessen werden. Auch A. Hoffmann und Joseph von Eichendorff sind bekannte Klassiker der Spätromantik. Sehr bekannt wurde Heinrich Heine mit seinem „Deutschland, ein Wintermärchen“. Auch Georg Büchner ist dieser Zeit zuzurechnen.
Heinrich Mann, Thomas Mann, Hermann Hesse und Franz Kafka um 1900
Zwischen 1910 und 1920 betraten andere Klassiker die deutsche Literaturbühne. Es waren solche bedeutende Namen wie Berthold Brecht, Anna Seghers, Erich Kästner, Theodor Storm und Theodor Fontane. Kellers “Der grüne Heinrich“, sowie „Effi Briest“ entstanden in dieser Zeit. Frank Wedekind schrieb sein bekanntes Drama „Frühlings Erwachen“. Später folgten die unvergesslichen Werke von Rainer Maria Rilke. In der Zeit des Faschismus gingen viele deutsche Literatur Klassiker ins Exil, andere wie zum Beispiel Carl von Ossietzky wurden umgebracht.
Nach 1945 wurden die Autoren Heinrich Böll, Martin Walser, Siegfried Lenz und andere in der BRD bekannt. In der DDR waren es Hermann Kant, Christa Wolf, Stefan Heym und andere. Einige, wie Wolf Biermann verließen aus politischen Gründen die DDR. Die deutsche Literatur mit ihren Klassikern hatte noch viel mehr bekannte Autoren in ihren Reihen. Jeder hat in seiner Zeit und in seinem Stil die jeweilige Epoche geformt, und ihre Werke sprechen noch heute und auch in der Zukunft von ihrer Schreibkunst.
Foto: max ferrero/sync – Fotolia




